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1.43 |
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06.09.10 - 02:23 |
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Das Schlösschen in Beladice in "Pusty Chotar" wurde von der
Adelsfamilie Jesensky um das Jahr 1820 erbaut und es war der
Sitz von der Adelsfamilie Szirányii - Otomos. Später kaufte es
Baron Henrik Lindelóf, von dem es Ende des Jahrhunderts umgebaut
und im Geiste des Neoklassizismus vergrößert wurde. Damals bekam
das Schlösschen die Form eines zweistöckigen Dreitraktgebäudes des
Rechtgrundrisses mit einem Zentralrisalit, das auf der
Gartenstirnseite mit einer Kuppel überdacht wurde. Um das Risalit
war ein Balkon auf der Gusseisenkonstruktion aufgebaut, unter der
man direkt aus dem Park in den ovalen Saal der Terrena eintritt. |
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Das Geländer des neoklassizistischen Haupteingangstreppenhauses im Zentrum der Schlossanlage ist von dem Wiener Kunstschlosser J. Wagner gefertigt. Von der Inneneinrichtung blieb der Fayencenkamin in Form einer Pseudorenaissance-Anrichte aus den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts erhalten. Grosse Aufmerksamkeit verdienen auch die gemalten Vitragenfenster des Haupteingangs.
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In dieser neoklassizistischen Form bewahrte sich das Schlösschen bis heute, aber in einem verkleinerten Grundriss. Im Jahre 1937 wurden während der Bauarbeiten des Besitzers Dr. Kraus die Seitenflügel abgebaut. Kurz darauf wurde die Familie Durcansky die neuen Besitzer, die das Schlösschen bis zum Jahre 1945 besassen.
In den Jahren 1948-1979 war im Gebäude die Grundschule untergebracht. Im folgenden Zeitraum erstellte die Bezirks-Kunstverwaltung Nitra als Investor einen Stufenplan, um mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten eine komplexe Erneuerung des Gebäudes und des Parks zu beginnen, die jedoch im Zustand der Teilrenovierung stecken blieb.
Heute verwaltet das Schlösschen die Firma Ekostavby GmbH Nitra, die sich bemüht, dem Objekt in den gut erhaltenen Teilen seine ursprüngliche kunsthistorische Bedeutung zurückzugeben und die Räume und den anliegenden Park durch eine angemessene gesellschaftliche Nutzung mit Leben zu füllen.
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Das Schlösschen ist ein Kulturdenkmal der Slowakischen Republik, und der angrenzende "Pustochotarer Park"
ist ein Schutzgebiet, deshalb sind diese Objekte auserwählt, Kunst, Kultur,
gesellschaftliche Ereignisse und der Erholung von Besuchern näherzubringen.
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